16.-26. Juni 2013 Kiahuna Plantation Resort – Poipu

Ich möchte euch unsere Unterkunft auf Kauai vorstellen: Das Kiahuna Plantation Resort in Poipu, an der Südküste Kauais. Eigentlich über unserer üblichen Preisklasse, aber da wir nachher auf Oahu günstig bei unseren Freunden Josh und Arlene unterkommen können, leisten wir uns das.

Wir haben die günstigste Kategorie gebucht und wohnen im Building 41 noch etwas östlich der East Entrance nahe der Strasse und darin im Zimmer 433 in obersten Stock in der Mitte. Die kleine Wohnung ist hübsch, sauber und hat eine grosse Lanai (hawaiianisch für Balkon) mit Blick ins Grüne. Zudem haben wir ein grosses Wohnzimmer mit vollausgestatteter Kochnische und grossem Kühlschrank. Eigentlich brauchen wir ja gar nicht soviel Platz, da wir ja sowieso meist draussen und unterwegs sind. Die Anlage ist aber wunderschön und gepflegt.

Wir laufen von unserem Building aus gut und gerne nochmals 5 Minuten durch die Anlage bis wir am Strand sind.

Aber die Lage ist natürlich toll. Michael hat die Surfbeach direkt vor dem Hotel.

Und, was meine bessere Hälfte ebenfalls ins Schwärmen versetzt: Es hat Gasgrills zu freien Verfügung.😆

Einen Pool haben wir nicht gefunden (aber wer braucht den schon, wenn man das Meer gleich vor der Hütte hat…). Badetücher und Klappstühle kann man gratis ausleihen.

Shopping- und Verpflegungsmöglichkeiten hat es gleich gegenüber auf der anderen Seite der Strasse. Einen Surfshop etwas weiter entfernt an der Poipu Beach. Wir sind mit unserer Unterkunftswahl sehr zufrieden. Einzig der laange Anfahrtsweg zum wunderschönen Northshore Kauais ist ein Nachteil und daher werden wir wohl nächstes Mal entweder 2 Übernachtungsorte wählen (Northshore und Southshore) oder irgendwo dazwischen z.B. in Kapa’a unser Lager aufschlagen.

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15. Juni 2013 Turbulente Anreise nach Kauai

So, es geht endlich los! Hawaii, wir kommen! Ich beginne die Reise mit etwas gemischten Gefühlen, denn ich bin gesundheitlich etwas angeschlagen. Da wir einen sehr frühen Flug haben, übernachten wir bei einem Bekannten nahe Zürich und lassen uns mit einem Taxi an den Flughafen bringen. Als wir in London für den Atlantikflug wegen Überbuchung von undankbaren Economy-Mitte-Mitte-Sitzen auf Business upgegraded werden, ist die Freude gross. Sowas würden wir uns ja sonst nie leisten… Die Sitze kann man zu Betten umwandeln und sogar ich kann so etwas schlafen. Ein super Luxus, den wir brauchen werden…😆

Denn als wir in LA nach den 1h Immigration und Zoll die Anzeigetafel checken, steht da, dass unser AA-Flug nach Lihue (Kauai) ganze vier Stunden(!) Verspätung hat! Wir versuchen vor Ort einen früheren Flug zu kriegen, werden tatsächlich auf einen United-Flug umgebucht, müssten dazu aber unser Gepäck wieder abholen und bei United wieder neu einchecken, was trotz insistieren unsererseits aber nicht rechtzeitig klappt und dann ist das Checkin für den United-Flug ohne uns vorbei. Grrr…was für ein Chaos!

Schliesslich werden wir wieder auf unseren ursprünglichen Flug gebucht und erhalten einen Essens-Voucher. Grössere Sorgen macht uns aber die Sache mit dem Mietwagen. Denn nach Anruf auf die Alamo-Hotline erfahren wir, was wir bereits befürchtet haben: Die Autovermietung in Lihue schliesst um 22.45 Uhr und öffnet erst wieder um 5.00 Uhr wieder. Mit der momentanen Verspätung werden wir aber frühestens um 00.30 Uhr landen. Ach, du heilige Sch…!😖 Wir sind mittlerweile ausgehungert und durstig und so quälen wir uns durch die Security aufs Gate, wo wir etwas zwischen die Zähne kriegen. Wir überlegen, was wir noch tun können: Taxi nehmen (wer bezahlt das?), am Flughafen Lihue bis 5am durchbeissen (Himmel, wir sind jetzt schon todmüde…), da entdecken wir am Gate ein AA-Service-Center und beschliessen unseren letzten Rest kümmerlichen Charme spielen zu lassen. Und tatsächlich: Eine nette Lady erbarmt sich unser und ruft bei Alamo in Lihue an und verspricht, dass bei unserer Ankunft noch jemand da sein wird um den Wagen zu übergeben! Die insgesamt acht Stunden in LA ziehen sich hin wie Kaugummi. Etwas Abwechslung gibt es, da das Gate ganze 4x gewechselt wird😆…Wir scherzen mit Leidensgenossen darüber, wann (und ob) wir es überhaupt noch nach Kauai schaffen werden…Wir boarden schlussendlich mit 5 Stunden Verspätung und Michael ist noch vor dem Start eingeschlafen. Das wird er brauchen, denn in Lihue wartet tatsächlich ein Alamo-Shuttlebus auf uns und zwei Mitarbeiter schieben für uns und ein paar Mitbetroffene Nachtschicht. Das Telefonat der guten Lady von AA hat zum Glück tatsächlich Wirkung gezeigt… Danach liegt noch eine gute halbe Stunde Fahrt durch strömenden Regen und über unbeleuchtete Strassen nach Poipu vor uns. Ich lasse es mir nicht nehmen und kurble das Fenster runter (ja, beim Jeep Wrangler wird noch gekurbelt😉) und es riecht wunderbar feucht und erdig nach Regenwald. Zumindest etwas Hawaii-Feeling kommt doch noch auf! Eine ziemlich verdutzte ältere Dame empfängt uns an der Rezeption vom Kiahuna Plantation Resort in Poipu, welches zum Glück 24h-Service hat. Wir hören ihren Erklärungen nur mit halbem Ohr zu, denn wir wollen jetzt kurz vor 4 Uhr in der Früh nur noch eines: Schlafen! Todmüde fallen wir dann ins Bett und waren noch nie so froh endlich angekommen zu sein!

Die Garteninsel Kauai – Hawaii Juni 2013

Hawaii – diese Perlen im Pazifik sind unser Sehnsuchtsort schlechthin.🌴😚

Für meinen Liebsten sowieso: Hatte er doch nach Abschluss seines Studiums sein ganzes hartverdientes Studentenjob-Geld zusammengekratzt, die Koffer gepackt und ist auf Oahu geflogen, um Surfen zu lernen. Seither ist Hawaii sein „home away from home“. Und so besuchen wir nach 2003, 2007, 2008 und 2010 (klick) bereits das fünfte Mal zusammen Hawaii, wobei wir nun endlich das erste Mal die Insel Kauai auf dem Plan haben.

Aber es sollte etwas anders kommen als geplant. Meine Gesundheit machte mir einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem durften wir in unseren ersten Tagen auf Kauai noch einiges wunderbares Erleben: Wasserfälle und Flussläufe bestaunen,

eine Wanderung im Waimea Canyon,

sensationelle Ausblicke auf die Na Pali Coast

Schnorchel-Ausflüge in den zauberhaften Norden der Insel,

eine Wanderung der Südküste entlang im Abendlicht

und als krönender Abschluss ein Helikopterflug mit offenen Türen in den Waimea Canyon und über die Na Pali Coast

sowie der erste Teil des herrlichen Kalalau-Trails.

Einiges mussten wir auch ausfallen lassen, wir konnten aber im Rahmen unserer Weltreise 2016 Kauai dann nochmals besuchen. Die Blogbeiträge dazu findet ihr hier: https://sunandflipflops.wordpress.com/category/hawaii . 2013 war mir anschliessend auf Oahu jedoch dann weder nach Sightseeing noch Fotografieren zumute, darum beschränken sich die Berichte auf Kauai. Es wird nicht wie sonst von mir Tagesberichte geben (denn die lesen sich wie eine Krankenakte und das möchte ich niemandem antun😉), sondern einfach ein paar herausgepickte Highlights unseres Aufenthalts auf Kauai. Viel Spass und ALOHA!

20. November 2018 Marrakesch – Djemaa el Fna by Night

Von unserem Riad Charme d’Orient sind es nur etwa 10-15 Gehminuten zum Djemaa el Fna, dem berühmtesten Platz Marokkos mitten in der Medina von Marrakesch gelegen.

Während ich dem Platz bei Tage nicht so viel abgewinnen konnte (besonders Mühe hatte ich mit den „Affendompteuren“😡), entwickelt er nun in den Abendstunden seinen eigenen speziellen Charme. Am Besten kann man sich von einer der Aussichts-Terrassen der Cafés rund um den Platz einen Überblick verschaffen.

Die Sitzplätze sind aber sehr begehrt und der Preis für einen Minztee (Konsumationspflicht!) eine Abzocke. Aber trotz allem die beste Option um zu beobachten wie der Platz so langsam zum Leben erwacht. Unzählige Garküchen werden in Betrieb genommen und von denen steigen nun mehr und mehr Rauch und Essensdüfte gen Himmel. Ein tolles Bild!

Gaukler unterhalten die Anwesenden und wir entdecken tatsächlich auch noch einen Geschichtenerzähler, um den sich die Leute scharren. Vor der Moschee nebenan wird zum Abendgebet gerufen.

Trotz der vielen Touristen eine sehr schöne Stimmung! Hier noch der Blick Richtung Koutoubia-Minarett im Abendlicht.

Wir haben von unseren Freunden den Auftrag bekommen ihnen Pfeffer mitzubringen und so grasen wir danach noch verschiedene Gewürzläden der Umgebung ab. Grundsätzlich gilt: Je weiter man sich vom Platz und der Touri-Meile darum herum entfernt, desto günstiger werden die Preise😉! Fündig wurden wir dann in einem gut sortierten Laden in der Nähe unserer Unterkunft.

Für Marrakesch gilt (wie wohl für die meisten anderen Grossstädte dieser Welt): So wenig Wertsachen wie möglich mit sich rumtragen und Rucksäcke und Taschen nie nur locker über eine Schulter hängen lassen. Uns ist nichts passiert, aber wir haben von Entreissdiebstählen gehört. Da es zudem viele selbsternannte „Guides“ gibt, die nur darauf warten verlorengegangene Touristen durch das Gassengewirr für ein stattliches Honorar wieder zurück zum Riad zu bringen, empfiehlt es sich den Weg zurück zu kennen, Google maps und GPS auf dem Handy tun zur Not auch ihre Dienste. Wir finden den Weg dank Michael zurück zu unserem Riad (er schafft das immer irgendwie😚, keine Ahnung wie🤔 ich wäre schon nach der ersten Kreuzung hoffnungslos verloren😉😎).

Wir verbringen noch einen letzten gemütlichen Abend in unserem wunderschönen Riad und geniessen die bezaubernde Atmosphäre von 1001 Nacht bevor wir morgen früh zurück in die Schweiz fliegen.

Fazit: Marrokko hat uns als Reiseland überzeugt! Die Gastfreundschaft, die grandiose orientalische Architektur der Berber und Kalifen sowie deren faszinierende Kultur, die wunderschönen Palmenoasen und Schluchten, die Tajine (gäu Michael😆) und natürlich die Sahara inkl. Dromedarreiten😆, einfach unvergesslich! Einzig die Küste um Agadir fanden wir jetzt nicht sonderlich sehenswert, wer jedoch Wellenreiten will ist dort goldrichtig. Ich würde jedoch Marrokko auch nicht als „Anfänger-Individual-Reiseland“ bezeichnen, könnten doch besonders die Städte für den Westeuropäer doch etwas gewöhnungsbedürftig sein oder gar zu einem Kulturschock führen😉. Denn ja, Marrokko ist eine ganz andere Welt! Wer sich darauf einlassen kann, wird begeistert sein! Und… vielleicht wird Marokko uns ja wiedersehen, inschallah😊!

20.-21. November 2018 Riad Charme d’Orient Marrakesch

Der Abschluss unserer Reise führt uns nochmals zurück nach Marrakesch. Wie ich mich darauf freue, ich mag diese quirlige, wenn auch fordernde, Stadt! Wir nehmen wiederum den CTM-Bus von Agadir nach Marrakesch. Die Busfahrt wäre eigentlich angenehm verlaufen, hätte der Busfahrer nicht die vorgesehene Pinkelpause „vergessen“! Nicht nur ich, sondern auch einige andere Damen an Bord rutschten mit vorgerückter Stunde immer unruhiger auf dem Sitz herum…😥. Dafür waren wir dann natürlich viel zu früh in Marrakesch und unser organisierter Transfer von unserem Hotel noch nicht vor Ort. Als er dann eintrifft, wird das Surfbrett aufs Auto-Dach gezurrt (was Michael vorübergehend etwas ins Schwitzen bringt), aber es klappt alles bestens. Wir werden abgeholt und zu unserer Unterkunft „Charme d’Orient“ geführt, welche mitten im historischen Kasbah-Viertel liegt.

Sehr, sehr herzlich und freundlich werden wir von den Besitzern Laurence und Alain willkommen geheissen. Wir haben hier in Marrokko schon oft ausgesprochen hübsch gewohnt, aber dieses Riad übertrifft noch einmal alles!

Mit um die 80 Franken pro Zimmer pro Nacht ist es zwar etwas teurer als unsere anderen Unterkünfte, aber jeden Rappen wert! Ich lasse jetzt einfach mal die Bilder sprechen… Das Zimmer „Amin“.

Und auch in Sachen Gastfreundschaft wird man hier verwöhnt. Nicht nur die Inhaber, sondern auch die übrigen Angestellten sind ausgesprochen freundlich und so natürlich zuvorkommend, dass man sich richtig wohl fühlt! Einzig für Said, den stellvertretenden Chef hier, konnte ich mich nicht so ganz erwärmen, was vielleicht daran lag, dass es ihm sehr eilte unsere Bezahlung entgegenzunehmen. Wir verbringen noch etwas Zeit auf der herrlichen Dachterrasse

bevor wir uns dann ein letztes Mal in das pulsierende Stadtleben stürzen.

16.-20. November 2018 Und nochmal: West Surf Camp, Villa Solaria, Tamraght

Dort heisst uns Margrit von der Villa Solaria wieder willkommen und wir können unser Zimmer, dieses Mal im unteren Teil der Anlage mit wunderschönem Wandgemälde und fernem Meerblick (aber dafür mit schlechtem Wlan) beziehen.

Weil wir ja jetzt das Auto noch haben, lädt Michael gleich das Surfbrett ein und wir fahren zuerst zur Banana Beach (heute leider keine Wellen)

und dann zum Anza Point, wo Michael dann Wellen und seine Surfkollegen findet und ich am Strand sünnele und lese bis der Wind einfach zuuu kalt wird. Nach der Autoabgabe in Agadir fahren wir mit dem Bus nach Tamraght zurück. Falls man dies ins Auge fasst, hier unsere Erfahrungen😆: Der Bus hält nur wenn man an der Haltestelle den Arm auf und ab bewegt🤔. Da wir das natürlich nicht wussten, warteten wir auf den nächsten locker eine Stunde. Wir sind zum Glück von unserer Weltreise her schon einiges gewohnt und nehmen es locker, auch der dann bis zum Platzen vollgestopfte Bus, der „rasante“ Fahrstil und das fehlende Wechselgeld können uns nicht aus der Ruhe bringen😋😎. Hier gilt für einmal auch in Marrokko: „That’s Africa“!😉

Wir sind klar wieder mitten im Touri-Gebiet: Auf dem Kamel-Rücken dem Strand entlang schaukeln oder hartnäckige Verkäufer an der Beach abwimmeln…

Da bleib ich fast lieber in der gemütlichen Villa Solaria und wir geniessen die nächsten Tage, welche wiederum von Surfen, Relaxen, Lesen und leckerem stets frisch zubereiteten Abendessen bestimmt sind. Und wenn das mal nicht reicht gibt’s im Babakouls unten an der Strasse einen Avocado-, Dattel-, Mandel-Orangensaft! EIN TRAUM!

16. November 2017 Taroudant

Nach dem Frühstück (auch sehr lecker, wir werden echt verwöhnt) wollen wir noch Taroudant besichtigen.

Taroudant wird auch gerne „Klein-Marrakesch“ genannt. Ich bin jedoch etwas enttäuscht. Die Souks haben meiner Meinung nach weniger Flair als in Marrakesch. Ein Marrokaner, der anscheinend beim Zirkus Royale in Solothurn gearbeitet hat, führt uns zum berühmten grossen Platz, aber da ist jetzt am Morgen tote Hose. Wir irren etwas ziel-und planlos umher und können uns irgendwie nicht für die Stadt erwärmen. Richtig besonders und sehenswert finde ich hier in Taroudant eigentlich nur die mächtigen alten Stadtmauern, die die Stadt umgeben und dessen Stadttore.

Dann checken wir aus und müssen uns leider noch hartnäckig gegen die Abzocke eines angeblichen Parkwächters wehren. So sehr ich dieses Land in mein Herz geschlossen habe, sowas kann mir kurzfristig die Laune verderben! Daraufhin nehmen wir dann die letzten Kilometer nach Agadir und anschliessend Tamraght unter die Räder.