28.10.2014 Über den Chapman’s Peak Drive nach Simon’s Town

Um den Mittag herum fahren wir los. Nach Hout Bay fällt die Orientierung gleich leichter. Wir fahren auf den Chapman’s Peak Drive.

Diese Strecke ist mautpflichtig und kostet 38 Rand (Stand 2014) pro Weg in bar, da sie eine private Firma für viel Geld saniert und vor Steinschlag gesichert hat. Diese hohen Kosten müssen jetzt natürlich wieder amortisiert werden. Die Sicht zurück auf die Hout Bay ist jedoch wirklich toll. Die Strasse führt sehr kurvig den Steilklippen entlang hoch über den Wellen.

Bevor wir Noordhoek erreichen, wo wir uns im Noordhoek Farm Village mit Getränken und hervorragenden Vegi-Sandwiches eindecken, bewundern wir noch die grandiosen Wellen der laaangen Noordhoek Bay. Und für Michael ist klar: Heute geht’s das erste Mal aufs Brett! Dafür brauchen wir jedoch einen Surfshop und diesen gibt’s in Kommetje (lustigerweise „Komiki“ ausgesprochen😅). Die Miete für das Surfbrett kostet 170 Rand und Michael kauft sich (in Anbetracht der eisigen Wassertemperaturen) noch Füsslinge. Dann geht’s runter an den Strand. Das Surfbrett legen wir hinten in unseren Wagen und lassen die Heckklappe offen. Die Long Beach ist ein schöner langer Sandstrand mit Blick auf den Tafelberg (der flache Hügel rechts hinten im Bild).

An der linken Strandecke beim Lookout-Deck mache ich es mir gemütlich und Michael stürzt sich im dicken Neopren ins eiskalte Wasser, brrr😨. Es ist Beachbreak, die Wellen sind schwierig zu nehmen. Ausser ein paar Familien und Spaziergänger, welche mir am Strand zum Glück Gesellschaft leisten, hat es nur noch ein paar wenige Short Boarder im Wasser. Nach ca. 2 Stunden hat Michael genug. Wir fahren dann quer über die Insel. Die Streckenführung ist teilweise irre schön.

Die Aussichten grandios!

Die letzte Strecke hinunter nach Simon’s Town ist dann nochmals kurvig und man hat eine gute Sicht auf den Hafen von Simon’s Town.

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28.10.2014 Uli’s Guesthouse Hout Bay

Wir würden sicher wieder im Jardin d’Ebene übernachten, aber wohl nicht mehr den Elephant Room wählen, denn er geht direkt raus auf die Terrasse, wo heute Morgen um 7 Uhr bereits fleissig geputzt wurde.😴Obwohl es im Schatten unter den hohen Palmen- und Bananenstauden noch etwas frisch ist, geniessen wir heute nach dem Packen das Frühstück draussen.

Der Tag verspricht schön zu werden! Danach bezahlen wir noch die restlichen 1500 Rand (plus 300 Rand für den Flughafentransfer) bei Roland mit Visa und lassen uns ein Taxi rufen. Während dem Warten erhalte ich von einem weiblichen Guide, welche im Innenhof auf Gäste wartete, noch Essenstipps zur Cape Peninsula und wir verabschieden uns dann herzlich von Roland und Christopher, deren Service excellent war. Der Taxidriver bringt uns die Strasse runter zu Europcar City Center. Bei einer quirligen Dame übernehmen wir unseren Toyota Hillux 4×4. So schnell geht das nicht, denn sie muss zuerst noch die Bank anrufen und unsere Versicherungspapiere auf Englisch kopieren. Der Wagen wird von uns auch noch gründlich inspiziert (inkl. Reserverad, schliesslich wartet die Baviaanskloof Schlucht noch auf uns…!). So kommen wir erst kurz nach 10 Uhr vom Platz und Michael putzt beim ersten Mal abbiegen gleich mal eifrig die Scheiben😆😉!

Sonst kommen wir aber mit dem Linksverkehr recht schnell klar. Nach ein paar Mal abbiegen wegen Einbahn, geht es dann zuerst rauf, dann runter nach Camps Bay in den Nebel hinein. Richtung Hout Bay lichtet er sich dann aber schon wieder. Wir finden Uli’s Guesthouse mit ihrer guten Wegbeschreibung auf Anhieb und sie öffnet uns das Tor. Was für ein herrliches, geschmackvoll dekoriertes schmuckes kleines Anwesen mit plätscherndem Brunnen und blühendem Lavendel! Im Innenhof hat es einen Parkplatz, vor dem Haus ein Swimming Pool.

Uli und ihr kleiner Hund begrüssen uns. Sie zeigt und erklärt uns gleich alles bei einem kühlen Wasser. Unser Zimmer liegt eine steile Treppe hinauf im Obergeschoss. Luftig und gross, liebevoll mit Lavendelblüten dekoriert, einfach sympathisch!

Zudem ein kleiner Balkon mit Aussicht auf die Bucht.

Wir können uns bereits einrichten und unsere Wertsachen hier im kleinen Safe lassen. Uns ist auf Anhieb sehr wohl hier und, würde es uns bei diesem schönen Wetter nicht so drängen auf Entdeckungsfahrt zu gehen, wir wären wohl in diesem gemütlichen Garten einfach hängengeblieben…

27.10.2014 Camps Bay

Wir nehmen den nächsten Bus der blauen Citysightseeing-Linie. Kurzzeitig wird es richtig warm und wir cremen uns mit Sonnencreme ein. Der Bus fährt durch dichten Wald (das hätten wir hier gar nicht erwartet) nach Constania, wo man auf eine inkludierte Weintour umsteigen könnte. Wir haben aber mehr Lust auf Strand und bleiben sitzen. Als Nächstes queren wir das Township von Hout Bay, namens Imizamo Yethu. Hier wird einem der Gegensatz zwischen Arm und Reich aufs Deutlichste vor Augen geführt, denn die Villen der Reichen liegen genau am gegenüberliegenden Hang…Ein Weihnachtsbaum aus Glühbirnen…

Hier werden auch organisierte Townshiptouren angeboten. Da die Einnahmen auch den Einwohnern direkt zu Gute kommen, könnte ich mir vorstellen, das nächste Mal eine Tour zu buchen. Am Hafen von Hout Bay wendet der Bus. Nun ist es wieder sehr kühl und diesig, brrr. 😧Dann geht es einen langen Hügel hinauf und dann wieder hinab nach Camps Bay, wo wir aussteigen. Gleich werden wir von Händlern angesprochen, welche aber nicht gar so hartnäckig sind wie befürchtet. Der Strand ist sehr schön und es drückt sogar kurz die Sonne durch.

Das Wasser ist aber wirklich eiskalt und auch zum Sonnenbaden finden wir es etwas gar frisch. So spazieren wir dem Strand entlang zu dessen nördlichem Ende. Michael hat hier (am Glen Beach) Surfer entdeckt. Und ich erfreue mich an den fotogenen Steinkugeln.

So schade einfach, dass das Licht zum Fotografieren nicht gut ist! Wir setzen uns etwas in den herrlich weichen Sand und gucken den Surfern zu. Danach plagt uns ein kleines Hüngerchen und wir finden an der Strandpromenade im Café Caprice eine wind- und verkäufergeschützte Ecke. Leckere Nachos, ein Windhoek Lager und ein Mojito, für wenig Geld gut gegessen und getrunken, eine Empfehlung wert!😋 Nun ist es schon spät und wir nehmen den nächsten roten Bus zurück auf die andere Seite des Lion’s Head, zur Waterfront.

An der Waterfront verpassen wir dann den letzten Bus, der bis zu unserer Haltestelle fährt um fünf Minuten. So müssen wir ein Taxi für 70 Rand (ca. 6 Schweizerfranken) nehmen. Der Taxifahrer ist sehr nett und wir sprechen über Schnee und Fussball, aber auch er hat weder ein GPS noch die kleinste Ahnung wo unsere Strasse liegt und wir müssen ihm den Weg weisen😉… Nach einer erfrischenden Dusche begeben wir uns wiederum an die Kloof Street und landen tatsächlich nochmals im Arnolds. Michael bekommt ein Kudu-Steak und ich einen Chicken-Burger mit Avocado und Cheese. Wirklich sehr lecker! Wir freuen uns nun auf morgen, mit Sonnenschein, Meer und heiss laufender Kamera.😊

27.10.2014 Kirstenbosch Botanical Garden

Am Osthang des Tafelbergs gelegen, gehört der Kirstenbosch Botanical Garden zum Unesco Weltnaturerbe und sei einer der schönsten Botanischen Gärten der Welt. Dies dürfen wir uns also, trotz üblem Wetter, nicht entgehen lassen und bezahlen den Eintritt von 40 Rand pro Person. Am Eingang begrüssen uns zwei originelle Skulpturen (die andere Skulptur gibts am Schluss des Beitrags).

Der Park ist sehr grosszügig angelegt und es hat viele herrliche Blumen.

Wer ist hier echt?😊

Wir laufen den Tree Top Walk über eine schwankende, geschwungene Hängebrücke in den Baumästen.

Die Aussichten wären bei schönem Wetter sicher super, aber auch so geniessen wir den Blick ins Grüne.

Auch Hagedasch-Ibisse stolzieren durch den Park und kleine Schmetterlinge flattern uns um den Kopf.

Manche Pflanzen duften herrlich, andere stinken. Besonders viele Pelargonien (welche ja ursprünglich von hier stammen) können wir bewundern.

Im Sommer finden hier im Park oft auch Konzerte statt, momentan wirkt es aber wie ausgestorben, ausser uns sind nicht viele Leute unterwegs.

Unter den Augen des allgegenwärtigen Nelson Mandela

steuern wir dann wieder dem Ausgang zu

und begutachten nun auch noch die zweite Skulptur, dessen Darstellung ich erst auf den zweiten Blick erkannt habe.

27.10.2014 Kapstadt

Wir haben gut geschlafen, auch wenn der Fussboden knarzt und die Spülung der Toilette furchtbar laut ist😊. Um 7.30 Uhr stehen wir auf und bald darauf gibt es ein tolles Frühstücks-Buffet mit frischen Früchten, Croissants und Eier auf Bestellung, herrlich! Nach einem Schwatz mit Roland und weiteren Tipps von ihm, laufen wir los zur nächsten Bushaltestelle des roten Citysightseeing-Buses an der Buitengracht Street. Die Strasse teilt sich wegen Einbahn und wir irren etwas in der Gegend herum, zudem war es doch weiter zu laufen als erwartet. Wir finden dann doch noch die Haltestelle, machen aber zuerst noch einen kurzen Abstecher in das nahe Bo-kaap Viertel.

In diesem Viertel hatten sich vorwiegend Kapmalaien (Nachkommen muslimischer, ostasiatischer Sklaven) angesiedelt. Deren schön farbige Häuser sind zum Wahrzeichen dieses Quartiers geworden. Wir haben uns ohne Guide nicht zu tief ins Quartier hineingewagt und zudem fühlte sich Michael nicht so fit heute Morgen. So nehmen wir dann den nächsten roten Bus und lösen beim Chauffeur ein Oneday-Ticket für 170 Rand pro Person, welches für die rote und die blaue Linie gilt. Und wir können die Fahrt an jeder beliebigen Haltestelle unterbrechen, etwas angucken und dann wieder zusteigen. Nach einem Abstecher zur Haltestelle der Table Mountain Station, geht es dann runter an die Küste. Leider ist es bedeckt und grau in grau, aber die Buchten wie z.B. die Clifton Beach sind sogar bei schlechtem Wetter hübsch anzusehen.

Der Audiokommentar (es gibt ihn auch in Zulu oder als Kids-Canal, unbedingt mal reinhören😆) ist sehr informativ, mit witzigen Anekdoten und passender afrikanischer Musik hinterlegt. Vorbei gehts am Fussballstation und am Mouille Point Lighthouse, dem ersten gemauerten Leuchtturm Südafrikas.

(O.k., die Kehrichtsäcke hätte ich aus dem Bild schneiden können😋). Dann erreichen wir die berühmte Victoria & Alfred Waterfront. Früher ein berüchtigtes Hafenviertel ist es heute ein rundum hergerichtetes Touristenzentrum. Wir steigen aus und besichtigen den aktiven Hafen mit der Swinging Bridge und dem Clocktower.

Die Läden sind uns etwas zu schickimicki, aber wir erstehen zumindest in einem Cell-O Shop eine Simcard mit 50 Rand Gesprächsguthaben (was ca. 50 Telefoninlandminuten entspricht). Während Michael im KFC scharfe Hühnchen isst (und es später bereut😅), werde ich in der Bakery nebenan fündig. Der grosse Weihnachtsbaum wirkt auf uns hier irgendwie momentan extrem deplaziert😆…

Es zeigt sich sogar kurz die Sonne, klasse! Wir hören noch ein paar Strassenmusikern zu

und bewundern die Skulpturen der vier südafrikanischen Friedensnobelpreisträgern. Bekannt waren mir nur Desmond Tutu, Le Klerk und Nelson Mandela. Der vierte Name A.J. Luthuli (im Bild wohl ganz links) sagt mir leider nichts.

Und gleich bei der Busstation liegt noch der Time Ball Tower. Um exakt 12 Uhr fiel früher die rote Kugel nach unten und verriet den Schiffsführern die genaue Zeit für ihre Messinstrumente.

Wir steigen nun auf die Linie des blauen Citysightseeing-Busses um. Diese führt uns zuerst durch das CBD, dann durch die lebhafte Long Street mit den hübschen, manchmal etwas zerfallenen, viktorianischen Häuserfronten. Und etwas Autobahn müssen wir auch noch in Kauf nehmen, die grüne Fläche links davon ist der District Six. Hier wurde während der Apartheid ein ganzes multikulturelles Viertel zerstört, um Wohnraum für die weisse Bevölkerung zu schaffen, schrecklich.

Auf dem Upper Deck des Sightseeing-Busses ist es nun ziemlich kühl, eine Windjacke ist eine gute Idee. Dann wird die Gegend immer grüner und wir erreichen unseren nächsten Halt, den Kirstenbosch Botanical Garden.

26.10.2014 Tafelberg Kapstadt

Das Taxi bringt uns in nur fünf Minuten vom Guesthouse zur Talstation der Table Mountain Railway. Die 70 Rand waren wohl für diese kurze Fahrt etwas zuviel und wir nehmen uns vor, das nächste Mal den Taximeter wieder im Blick zu behalten oder den Preis vor Abfahrt zu verhandeln. Huch, hat das viele Leute hier! Kein Wunder, die letzten Tage lief die Bahn ja nicht. Wir müssen im Ganzen ca. 3/4 h für Ticket und Bahn anstehen, heute Morgen wartete man anscheinend sogar doppelt so lange. Man hat bereits von der Talstation aus einen weiten Blick auf Kapstadt.

Ein Ticket retour kostet 225 Rand. Dann fahren wir mit der Gondel, die sich während der Fahrt einmal rundherum dreht (bewährte Schweizer Technik😋) die 700 Meter hinauf zum Gipfel.

Oben angelangt geniessen wir erstmal den Weitblick. Die Aussicht auf die Camps Bay ist traumhaft, es ist wolkenlos.

Gleich bei der Bergstation hat es sehr viele Leute und so laufen wir den Dassie-Walk. Leider sehen wir aber keine Klippschliefer: Falsche Tageszeit, zuviele Leute? Nur eine hübsche Echse lässt sich blicken. Und lästige kleine Fliegen hat es hier überall.

Der Blick auf Robben Island, die berühmte Gefängnis-Insel, wo auch Nelson Mandela viele Jahre inhaftiert war.

Das markante futuristisch anmutende Fussballstadion, für die Fifa-WM 2010 neu erbaut.

Der Tafelberg beheimatet eine einmalige Fynbos-Vegetation und so sind schöne Blumen zu entdecken.

Wir laufen dann immer weiter gen Osten (hier sind jetzt gute Schuhe empfehlenswert), bis wir dann auch Hout Bay und die False Bay sehen können.

Der Blick Richtung Kap der Guten Hoffnung.

Bevor wir dann wieder hinunterfahren, gönnen wir uns noch ein Savanna Dry und ein Castle Beer im Restaurant auf dem Gipfel und geniessen die herrliche Aussicht auf den Lion’s Head im Abendlicht.

Wir müssen auch für die Talfahrt nochmals ziemlich lange anstehen, dafür erwischen wir dann unten gleich ein Taxi (immer auf neuere Wagen mit fixem Taxischild achten!). Diesem müssen wir dann zwar den Weg zum Guesthouse zeigen (hier hat noch lange nicht jeder ein GPS!), aber dafür hat dieser Taxifahrer uns nun den richtigen Preis verrechnet. Zurück im Guesthouse erhalten wir Kaffee und Roibusch-Tee offeriert und nach einer Dusche (in der Badewanne ohne Duschvorhang😄) laufen wir los zum Abendessen. Laut Roland ist die Gegend hier bis und mit der von uns angepeilten „Fressmeile“ Kloof Street auch Abends und im Dunkeln sicher, aber wir nehmen trotzdem nur etwas Bargeld mit und lassen die restlichen Wertsachen und die Kamera im Guesthouse. Der Weg dorthin ist zum Glück ganz simpel zu finden und in rund 15 Minuten ist man da. Wir befolgen den Tipp von Roland und essen im Arnolds im Freien. Sowohl Michaels Gemsbok Wellington wie auch meine Basil Pesto Pasta sind lecker und auch der Preis hält sich echt im Rahmen. Ein gelungener Ausklang dieses ersten Urlaubtages! Wir sind nun hundemüde und froh, dass wir nicht mehr weit (wenn auch jetzt hügelauf) bis zurück zu unserem Guesthouse haben. Obwohl erst 21 Uhr ist ruft uns das Kopfkissen, denn morgen wollen wir Kapstadt erkunden! Good Night Cape Town, see you tomorrow!

25.-26.10.2014 Anreise nach Kapstadt

Endlich wieder Afrika! Nach Namibia 2009 möchten wir nun einen Teil des südlichen Nachbarlandes erkunden und sind mächtig gespannt! Neben dem Flug und dem Mietwagen haben wir uns dann doch ca. einen Monat vor Abreise entschieden, auch die meisten Unterkünfte im voraus übers Internet zu buchen, denn gerade im Addo Elephant Nationalpark kriegten wir z.B. bereits keine zwei Nächte in der gleichen Unterkunft mehr und das trotz Vorsaison. Nachdem unser kleiner geliebter Panther zuhause eine Woche vor Abreise noch wegen einer Bauchspeicheldrüsen-Entzündung beim Tierarzt am Tropf hing und unsere Ferien deswegen auf der Kippe standen, waren wir umso erleichtert, als es dann doch pünktlich losgehen kann! Wir haben einen Nachtflug mit Emirates über Dubai gebucht.

Der Service der Airline mit den Stewardessen mit den hübschesten Hütchen😆 ist wie immer tadellos, nur können 4 Stunden Aufenthalt in Dubai, wenn man müde ist, ganz schön lange dauern. Um 11.30 Uhr am nächsten Morgen erreichen wir Cape Town (Kapstadt). Nach der Immigration (einzige Frage nach Blick in unseren Schweizer Pass: „Do you know Sepp Blatter?“😅) holen wir unsere Gepäckstücke vom Band und werden draussen in der Halle auch bereits von Roland, dem Besitzer unserer ersten Unterkunft „Jardin d’Ebene“ erwartet. Es gibt hier am Flughafen diverse ATMs und wir können ohne Probleme gleich mal bei der Nedbank ein paar Rands (südafrikanische Währung) ziehen. Auf der Fahrt in unsere Unterkunft im ruhigen Tamboerskloof-Quartier von Kapstadt erzählt uns Roland einiges über seine Auswanderung, die momentane Sicherheitslage und vieles mehr. Als wir eintreten, sind wir von dem sehr kleinen, aber auch sehr hübschen Innenhof des „Jardin d’Ebene“ restlos begeistert!

Sofort stellt man uns den überaus freundlichen und zuvorkommenden Mitarbeiter Christopher vor und wir erhalten ein Willkommensgetränk. Wir beziehen das wunderschöne (vielleicht etwas dunkle) Elephant-Zimmer (gleich erste Türe rechts im EG).

sogar mit Badewanne😊!

Nachdem alles Administrative abgewickelt ist und wir uns eingerichtet haben, hilft uns Roland auch noch unseren Aufenthalt hier zu organisieren. Er empfiehlt uns gleich heute noch auf den Tafelberg zu besuchen. Die letzten beiden Tage war es anscheinend ausserordentlich windig und eine Fahrt auf den Table Mountain nicht möglich. Heute jedoch herrschen super Bedingungen und da das hier sehr schnell wechseln kann, lassen wir uns schon bald von Christopher ein Taxi rufen. Los geht’s auf den berühmten Tafelberg!