26.11.2019 Choco Story Museum

Der Tag ist noch jung und wir noch unternehmungslustig, so besuchen wir um ca. 10.30 Uhr das Choco Story Museum, welches gleich neben der Ruinenstadt Uxmal liegt.

Wir bezahlen 140 Pesos Eintritt pro Person. Das Museum liegt auf dem Gelände einer wunderschön restaurierten alten Hacienda.

Es ist kein klassisches Museum, sondern ein Rundweg über das Gelände mit einzelnen Gebäuden mit Infos zu den Mayas

und natürlich SCHOKOLADE!

Dazwischen hat es viele Käfige mit Tieren. Man muss betonen, dass es sich hier um keinen Zoo handelt, sondern um gerettete Tiere, mit zum Teil trauriger Vergangenheit.

Spinnenaffe mit Jungtier

Leider können die Tiere nicht wieder ausgewildert werden, da es sich z.B. bei den zwei Jaguaren um Tiere handelt, welche als Jungtiere illegal in einem Privathaushalt gehalten worden sind. Zudem ist das eine Tier verletzt an der Hinterpfote. Eine traurige Sache!

Es hat auch Volieren mit Papageien und ein Gehege mit Deers.

Man könnte auch einer Maya-Zeremonie beiwohnen, aber das hat uns etwas zusehr nach Touri-Falle gerochen.😆 Dafür machen wir natürlich an der Choco Drink Degustation mit.

Dabei wird genau erklärt wie die Mayas aus den Kakaobohnen ganz traditionell einen Choco-Drink herstellten. Diesen dürfen wir dann natürlich probieren.

Ich fand es schrecklich bitter (der Zucker kam erst mit den Spaniern auf den Kontinent), Michael liebte es. Man konnte selbst mit verschiedenen Gewürzen, wie Chili, Piment oder Zimt rumexperimentieren.

Das Ganze wurde sehr gut und freundlich vorgeführt und erklärt. Super!

Nebenan sonnt sich noch ein Krokodil und zeigt seine imposanten Beisserchen.

Und ein bisschen Spass muss auch noch sein…😆

Auf jeden Fall hat uns dieser Besuch sehr positiv überrascht. Es war wirklich sehr interessant und informativ aufgebaut und es herrschte eine entspannte Atmosphäre. Wenn man sich etwas Zeit nimmt, kann man wirklich viel über die Mayas und die weltweite Schokolade-Produktion lernen. Ich werde auf jeden Fall ab heute Schokolade noch bewusster geniessen!

Die Tiere in den Käfigen hätten für uns jetzt nicht sein müssen, aber wenn sie so nach einem harten Leben noch geschützt ihren Lebensabend verbringen können, ist das auch o.k. Insgesamt ein tolles Erlebnis in echt schöner Umgebung!

Danach fahren wir zurück zur Unterkunft, wo wir zuerst etwas kleines Essen. Danach buchen wir eine Massage für den späteren Nachmittag für nur 400 Pesos p. P. für eine Stunde. Den Rest des Tages verbringen wir in unserer Unterkunft „The Pickled Onion“ und mit Baden im Pool.

Unsere Terrasse.

Die Massage war dann sehr gut und wurde von einer Einheimischen durchgeführt. Die Besitzerin Valerie achtet darauf, dass sie Einheimische aus dem Dorf ausbildet und beschäftigt, so dass diese eine Einnahmequelle und Zukunft haben. Das Abendessen ist dann wiederum sehr lecker und bevor wir ins Bett hüpfen, montieren wir das mitgebrachte Moskitonetz über unserem Bett, damit die Tarantula draussen bleibt😉…