10.11.2018 Der Nordosten Madeiras

Auf Madeira ist es eine gute Idee flexibel zu planen. So fahren wir heute als erstes raus ganz in den Osten zum Ponta Sao Lorenzo. Leider ist das Wetter grau in grau und so kehren wir um. Der Blick gen Norden verrät uns jedoch, dass es dort schöner sein muss und nach einem Stop in Porto da Cruz, wo die Surfschulen sind (da ist heute niemand, da keine Wellen), geht es über kurvige Nebensträsschen Richtung Santana. Es gibt auf der Strecke viele schöne Aussichtspunkte.

Hallo kleiner Freund…

Der Blick zurück ins Landesinnere Richtung Faial.

Bei einem Miradouro kurz vor Santana, stellen wir unser Auto wegen tiefen Schlaglöcher früher ab und laufen weiter der Strasse entlang und dann rechts einen Hügel hoch. Es ist nichts ausgeschildert, so laufen wir bei den Sendemasten einfach einem Trampelpfad entlang links raus auf eine Kuppe. Links und rechts geht es steil hinunter und wir sind alleine.

Die Aussicht von ganz vorne Richtung Santana ist dann gewaltig, wenn uns auch ein paar Büsche etwas die Sicht versperren. In der Ferne sehen wir schemenhaft die Nachbarinsel Porto Santo.

Dann erreichen wir Santana.

Ich bin ganz begeistert von den typischen Steinhäuschen mit reetgedecktem Dach.

Wobei mir die halbzerfallenen Häuschen fast besser gefallen, als die herausgeputzten, restaurierten Exemplare.

Sie haben so etwas Verwunschenes an sich… Heute wohnt darin natürlich niemand mehr.

Wir haben sehr schönes Wetter, laufen etwas durchs Dorf und bewundern die Blumen.

Das, meine Damen und Herren, ist ein Weihnachtsstern! Die kennt man bei uns als kleine Zimmerpflanze, hier wird sie zum Busch!

Danach besuchen dann natürlich trotzdem auch noch die schönen farbigen Häuschen beim Ratshaus, wo auch die Tourbusse halten.

In dem einen ist ein kleines Touristenbüro, im anderen kann man Kunsthandwerk kaufen.

Es folgt eine sehr kurvige, spektakuläre Weiterfahrt gen Westen

mit tollen Aussichten.

Bei gutem Wetter sollte man unbedingt beim berühmten Miradouro das Cabanas halten mit überragendem Blick auf die Steilküste.

Auch der Blick gen Nordwesten ist grandios.

Man hat das Gefühl, die Berge fallen hier direkt in den Atlantik…

Bei Obsthändlern kaufen wir vermeintliche Baby-Bananen, die sich dann als Bananen-Maracujas herausstellen. Auch nicht schlecht😋! Schliesslich erreichen wir Sao Vincente, wo wir unseren Fiat Punto volltanken und noch etwas die wilde Küste mit ihrer stylischen Brücke bewundern.

Zurück nach Canico gehts dann mitten durchs Inselinnere durch einen langen modernen Tunnel.

Der Norden der Insel bietet (wenn man dann Wetterglück hat😊) wunderschöne Ausblicke und eine tolle Streckenführung. Man sollte jedoch enge, kurvige Strässchen lieben.😆 Für diesen Abschnitt von Santana nach Sao Vincente muss man deshalb viel Zeit einplanen, denn es gibt (noch?) keine Autobahn und viel zu sehen!

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