8.11.2014 Jeffreys Bay

Heute stehen wir nicht ganz so früh auf wie gestern, aber um 7 Uhr sind wir doch schon wieder auf der Pirsch. Wir fahren nochmals den oberen Teil des Addo Elephant Nationalparks ab. In der Nähe des Domkraag Dam seien gestern beim Night Drive Löwen gesehen worden. Aber wir haben kein Glück. So erfreuen wir uns halt an dem eleganten Kudu-Böckchen…

… und den hübschen Zebras.

Das nächste Mal wäre es vielleicht überlegenswert, eine Nacht im Süden oder sogar im Gorah Camp einzuplanen. Wir sagen dem jungen Zebra wehmütig auf Wiedersehen! In solchen Parks lohnt es sich einfach immer viel Zeit mitzubringen!

Um 10 Uhr müssen wir auschecken und nach dem Frühstück fahren wir los. Am Ort Addo vorbei finden wir dieses Mal die Schotterstrasse, welche die beiden Strassen nach Uitenhage abkürzt. Unser GPS nervt, da es uns ständig nur „Turn around when possible“ kundtut.😉 Wir erreichen die N2 und schon bald die Ausfahrt Jeffreys Bay. Die Ortschaft am Meer scheint fast nur aus B&Bs zu bestehen… Unsere Unterkunft „African Perfection“ ist gut signalisiert und leicht zu finden.

Es ist kurz vor 12 Uhr, aber wir können bereits einchecken. Wir haben mangels Alternativen das Zimmer Nr. 15, die Family Luxury Suite, gebucht. Eine ausgezeichnete Wahl! Das Zimmer ist sehr grosszügig und bietet alles was man so braucht.

Vom Bett aus sieht man durch eine grosse Fensterfront direkt aufs Meer! Und die private Terrasse bietet einen direkten Blick auf die berühmten Wellen von Jeffreys Bay, die Supertubes! Und das für nicht mal 1000 Rand die Nacht!

Hier würde es sich definitiv auch für ein paar Tage aushalten lassen, leider hat jedoch Jeffreys Bay für Nicht-Surfer nicht allzu viel zu bieten. Michael zieht es jetzt natürlich aufs Brett. Im 3. Surfshop bei Wavecrest findet er dann endlich ein Longboard für 150 Rand pro Tag. Das Surfboard-Rental ist hier sehr unkompliziert, er muss ein Depot von 200 Rand hinterlegen, der Rest basiert auf Vertrauensbasis.

Seit Muizenberg ist es nun das erste Mal wieder genügend warm, dass ich am Strand im Bikini sünnele kann. Die Bedingungen zum Surfen sind leider nicht so ideal, aber Michael ist trotzdem happy. Dann, was für ein Zufall, laufen mir die drei Schweizer, welche wir gestern im Addo NP getroffen haben, wieder über den Weg. Sie setzen sich zu mir in den Sand und wir plaudern und plaudern. Reisen ist einfach ein unerschöpfliches Thema!

Bis der Himmel zuzieht und es kühler wird. Von hier aus führen unsere Wege nun in verschiedene Richtungen und wir verabschieden uns herzlich. Zurück im Guesthouse wird geduscht und dann fahren wir ins Restaurant „Kitchen Windows“ essen. Das Essen (Seafood für Michael und ein scharfes Curry für mich) ist sehr lecker und die Aussicht direkt auf die Wellen ist toll! Die nette indische Bedienung spricht sogar ganz ordentlich „Schwiizerdütsch“, da sie gute Freunde in Zürich hat. Zurück in unserem Guesthouse buchen wir noch die Übernachtungen für die nächsten zwei Nächte (ihr werdet noch sehen, sie sind alles andere als gewöhnlich😉). Mit dem Rauschen der Wellen in den Ohren schlafe ich diese Nacht wunderbar!

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