4.11.2014 Tenikwa Wildcat Project

Unser Schlechtwetterprogramm heisst: Tenikwa Wildlife Awareness Center. In nun trockenen Kleidern fahren wir raus aus Plettenberg Bay weiter östlich nach The Crags, wo wir rechts abbiegen, danach folgt wieder eine Kreuzung. Zu Tenikwa ist hier links auf eine ziemlich schlechte Schotterpiste abzubiegen. Leider öffnen sich, als wir ankommen, gerade so richtig die Himmelsschleusen. Da wir bis zur Beginn der nächsten Tour eh noch etwas warten müssen (sie starten alle 30 Minuten), geniessen wir im Café Kaffee, Tee und Kuchen und bewundern die Karabus, welche auf dem Rasen vor dem Café dem strömenden Regen trotzen. Wir werden von unserem Guide Jakob begrüsst und kriegen zuerst einen fünfminütigen Film über die Institution zu sehen. Bevor es losgeht werden uns noch zusätzliche Regencapes angeboten. Als Erstes sehen wir gleich mein ganz persönliches Highlight: den Caracal!

Einfach ein wunderschönes Tier und mit seinen spitzen Ohren etwas dem Luchs ähnlich! Sie sind an Menschen gewöhnt und somit nicht scheu, aber auch nicht zahm. Meine Lieblings-Wildkatze!

In diesem Wildlife Center werden auch verletzte Tiere wieder gesundgepflegt, damit man sie später wieder auswildern kann, aber diesen Teil des Geländes kann natürlich nicht besichtigt werden.

Als Nächstes folgt das Leoparden-Gehege und wir haben Glück: Trotz strömendem Regen sitzt ein Leopard auf einem Aussichtspunkt und ist wunderbar zu beobachten.

Der Regen scheint ihm nichts auszumachen. Ein herrliches Tier!

Nun besuchen wir die afrikanische Wildkatze. Die mögen dieses Wetter genausowenig wie unsere heimischen Hauskatzen und haben sich unter ihr Häuschen verzogen. Wir dürfen in das Gehege hinein. Auch beim Serval, unserer nächsten Wildkatze ist dies erlaubt. Drei dieser Tiere hat es hier im Gehege, aber nur einer lässt sich blicken.

Den Abschluss bilden die Geparde, die Cheetahs. Hier kommt ein zweiter Guide mit, denn sogar bei denen dürfen wir ins Gehege rein. Die beiden Katzen liegen in ihrem Häuschen vor dem Regen geschützt und sehen aus, als könne sie kein Wässerchen trüben.

Unser Guide beantwortete all unsere Fragen kompetent, ging aber wohl aufgrund des Regens schnell vorwärts. Ich wäre bei jedem Tier ganz gerne noch ein bisschen länger geblieben, aber da ich nicht wusste was noch alles auf dem Programm steht, kam mir meine Schweizer Höflichkeit wiedermal in die Quere. Schlussendlich hatte die Tour dann nur 40 Minuten statt eine Stunde gedauert und auch meine Fotoausbeute war nicht so der Hammer, schade.

Andererseits waren wir wiedermal trotz zusätzlichem Regencape pflotschnass. Das nächste Mal würde sich wohl die extra Fotografie-Tour lohnen und bei schönem Wetter wären die Katzen sicher auch besser zu beobachten. Durch tiefe Pfützen fahren wir zurück zur Unterkunft. Es regnet immer noch. Michael sieht unten am Strand ein paar Surfer im Wasser und gesellt sich zu ihnen. Aber bereits nach einer halben Stunde ist er schon wieder zurück, es hatte nur Close-outs, das macht kein Spass. Unsere Wäsche wollte partout nicht trocknen (wen wundert’s) und wir müssen sie in eine Laundry bringen (Kosten 77 Rand). Michael bringt auch gleich noch sein Surfbrett zurück. Unsere Zimmernachbarn hatten uns heute morgen das Restaurant „Lookout Deck“ empfohlen und so fahren wir nach erneutem Kleiderwechsel in der Unterkunft (so schön wieder saubere trockene Wäsche zu haben😄) los. Wir kriegen einen Sitzplatz zwar drinnen, aber mit Blick auf die Lookout Beach und weiter zum Keerboumsstrand. Michaels Prawns-Teller und seine BBQ-Spare-Ribs sind gut, meine Pasta etwas weniger, man hätte hier wohl Fisch nehmen sollen. Als wir zum Parking zurückkkehren, fragt uns die Parking-Lady nach Zündhölzer und da wir keine haben, möchte sie gerne mit uns rauf in die City fahren, was wir gerne tun. Wir fahren sogar noch einen kleinen Umweg um sie da aussteigen zu lassen, wo sie hinwill (nicht ins Township, keine Sorge😉). Zurück im „Dolphins Playground“ geht es dann ab ins Bett in der Hoffnung auf besseres Wetter morgen.

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