1.11.2014 Game Drive im Botlierskop Game Reserve

Mit dem offenen Jeep fahren wir zuerst durch eine Ebene mit vielen Antilopen. Auch die Elefanten sind hier zuhause. Diese werden wir morgen noch besser kennenlernen.😊

Dann folgt eine ĂŒble und steile Schotterpiste auf eine Hochebene hinauf. Ein Wasserbock.

Ein StraussenpÀrchen.

Schon bald biegt unser Driver ab zum Löwengehege. Diese haben hier ein extra eingezÀuntes 10 Hektar grosses Revier.

Das Game Reserve liegt zu nahe an Siedlungen und man will auch nicht, dass sie die anderen Tiere hier fressen. Das ist Chris, das MĂ€nnchen. Daneben tigern hier auch 2 Weibchen der Absperrung entlang. Sie beobachten ganz genau den Strauss auf der anderen Seite.😆

Ich finde leider das Ganze hat hier etwas von einem Zoo. Das ist absolut nicht das Gleiche, wie diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Schliesslich verlassen wir das Gehege wieder. Es windet ĂŒbrigens recht stark und wir haben trotz dicker Jacke, MĂŒtze und Decken, welche verteilt werden, ziemlich kalt. Wir sehen auch Kudus und Zebras

und dann in einer Talsenke drei Breitmaulnashörner. Vater, Mutter und Baby. Auch diese Kombination kommt in freier Natur eigentlich nicht vor. Das Baby ist aber sehr sĂŒss (als einziges musste es noch nicht sein Horn lassen) und wir kriegen sogar einen kurzen spielerischen Scheinangriff auf seinen Vater zu sehen.

Nach einem kurzen Trink- und Snackstop an einem zugigen, nicht gerade hĂŒbschen Ort unter Hochspannungsleitungen macht sich unser Guide Stefan noch auf die Suche nach Giraffen. Nach kurzer Irrfahrt haben wir sie gefunden, denn die Guides sprechen sich per Funk ab. Es sind 3 Giraffen, anscheinend mit einem Kalb, dass sich heute aber im GebĂŒsch versteckt.

Schliesslich kehren wir zurĂŒck zur Lodge, wo wir uns am Kaminfeuer wieder aufwĂ€rmen können, was auch bitter nötig ist. Wenigstens hatte es nie geregnet, auch wenn es stĂ€ndig danach aussah. Ich bin ehrlich gesagt etwas enttĂ€uscht (oder verwöhnt von Namibia?😋). Wir haben zwar viele Tiere gesehen, aber es war eher ein Abhacken des offensichtlichen Sichtungsprogramms. Und manche Tiere leben nicht wirklich frei, so fehlte irgendwie der Überraschungsmoment. Die Gegend wĂ€re bei schönem Wetter wahrscheinlich hĂŒbsch, wenn auch nicht wirklich wild, man sieht immer irgendwelche ZĂ€une, HĂ€user oder Stromleitungen. Eigentlich wĂ€re das Gondwana Game Reserve meine erste Wahl gewesen, aber es war bereits ausgebucht. Vielleicht das nĂ€chste Mal? Unser Safari-Zelt jedoch ist wirklich sehr hĂŒbsch, leider ist es momentan zu kalt um auf der schönen Terrasse zu sitzen. Um 19 Uhr gibt es im Haupthaus dann Abendessen.

Es gibt eine Suppe (sehr gute Idee bei diesem Wetter) und eine kleine Vorspeise. Beides sehr lecker. Nach einem Salatbuffet gibt es verschiedenes grilliertes Wild zum Probieren. Michael versucht Krokodil und findet es schmecke Ă€hnlich wie Rind. Leider kriege ich wĂ€hrend dem Essen immer wie stĂ€rkere RĂŒckenschmerzen. Und Michael hat mit dem Magen zu kĂ€mpfen. So eilen wir nach dem Essen zu unserem Zelt zurĂŒck. Hier hatte man uns wĂ€hrend dem Abendessen die Heizdecken im Bett vorgeheizt, toller Service! Es ist jedoch weniger kĂŒhl als befĂŒrchtet, denn der Wind hat nachgelassen. Wir gehen sofort schlafen und hoffen, dass es uns morgen wieder besser geht.

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