13. November 2017 Sahara und Fahrt durchs Draatal

Der Wecker klingelt um 6.20 Uhr. Wir haben dank Thermounterwäsche und Mütze trotz Kälte erstaunlich gut geschlafen. Wir stehen auf, wecken noch Jasmin im Zelt nebenan und dann laufen wir auf die nächsthöhere Düne, von der man einen schönen Blick in die Sahara hat. Hinter der Bergkette liegt Algerien.Und so geniessen wir den Sonnenaufgang. Die Stimmung ist sehr schön, wenn auch das Farbenspiel nicht ganz so überwältigend ist, wie wir es in der Namib-Wüste erlebt haben.Es ist still und nach Sonnenaufgang wird es sofort wärmer.Ich hätte es hier mitten in der Wüste noch lange ausgehalten, aber wir müssen zurück zum Camp. Dort wird uns Frühstück und der obligate „Berber Whisky“😊 serviert. Zusätzliche Getränke würde man extra bezahlen. Dann wird zusammengeräumt und die Fahrt mit dem 4×4 zurück nach Mhamid beginnt. Heute wählt unser Driver einen anderen Weg der mir sogar noch besser gefällt als die Hinfahrt, da er vermehrt durch Dünenlandschaft führt.Auf einem Hügel steht ein Schulgebäude für die Nomadenkinder, von der Regierung erbaut. Nur wird es nicht benutzt, es hat nicht funktioniert, keiner kam…🙄 Über Rucola-Felder an vielen Dromedaren vorbei (die übrigens nicht wild sind, sondern alle jemandem gehören), erreichen wir um ca. 10.30 Uhr Mhamid. Im Hotel zahlen wir noch die Unterkunft und die Tour. Jetzt in der Nebensaison hätten wir die Tour sicher nicht vorbuchen müssen, im Gegenteil: Wir hätten den Preis von 85 Euro p. P. wahrscheinlich locker noch um einen Drittel runterhandeln können. Aber sie war wirklich sehr professionell gemacht und die Unterkunft und vor allem die Guides waren klasse, gerne hätten wir ihnen einen grösseren Anteil, als sie höchstwahrscheinlich abkriegen, zukommen lassen! Nachdem wir an die Guides dann wenigstens noch Schweizer Schokolade verschenkt haben (mit etwas schlechtem Gewissen angesichts ihrer schlechten Zähne!😁), fahren wir los. Heute haben wir etwas mehr Zeit für das sehenswerte Draa-Tal. Hier der Fluss (momentan eher ein Rinnsaal), welches das wunderbare Grün in dieser sonst kargen Landschaft hervorbringt.Nach ca. 1,5h Fahrt machen wir im hübschen Garten vom Fibule du Draa in Zagora wiederum Mittagspause und finden jetzt doch auch noch eine Kopie des berühmte Wegweisers, welches vor Jahren den Karawanen den Weg und die Dauer ihrer Reise nach Timbuktu wies.Der nächste Teil der Fahrt zwischen Zagora und Agdz ist dann sicher ein Highlight. Links die Felswand rechts die Palmerie des Draatals mit markanten Felswänden im Hintergrundund vielen mehr oder weniger gut erhaltenen Kasbahs. Wirklich sehr schön! Bald darauf erreichen wir Agdz. 

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