12. November 2017 Kamelritt in den Sunset

Dann wird es langsam Abend und unsere Kameltour steht bevor. Darauf hatte ich mich besonders gefreut!­čśÇDie W├╝stenschiffe sind schon bereit. Michael und ich kriegen die beiden hintersten Dromedare. Alles wird gut festgezurrt.dann gilt es sich gut festzuhalten, unser Guide gibt einen kurzen Befehl und schon befindet man sich rund 2 Meter ├╝ber dem Boden! Das sieht doch schon ganz professionell aus…­čśŐDann wird losgeschaukelt. Mir macht es grossen Spass und nach ein bisschen Angew├Âhnungszeit kann ich mich immer mehr entspannen.Das Schaukeln finde ich recht angenehm, nur wenn es eine D├╝ne runtergeht muss man sich gut festhalten. Die herrliche Landschaft tut ihr ├╝briges dazu!Michael ist etwas weniger gl├╝cklich, ihm tut schon nach kurzer Zeit das Hintern weh,­čśü zudem hat er ein Dromedar mit einer ├╝blen Verdauung erwischt.So ist er ganz happy, als wir zum Sonnenuntergang absteigen und auf eine D├╝ne klettern. Die Stimmung ist and├Ąchtig, bis das Mobiltelefon unseres ├Ąlteren Tuareg-Kamelf├╝hrers l├Ąutet­čśâ. Unglaublich, der hat hier draussen Empfang! Trotzdem, die Stimmung, die Farben und die Weite ist umwerfend! Die Sonne geht ├╝ber dem Grenzgebiet zu Algerien als roter Feuerball unter.Danach gibt es kein Pardon, auch geschundene Hintern m├╝ssen wieder aufsitzen.­čśë Michael und sein st├Ąndig r├╝lpsender Kollege­čśÖ.Und es geht langsam schaukelnd durch die nun herrliche Stille der W├╝ste zur├╝ck ins Camp. Wir bewundern auf Matratzen vor dem Camp noch den beeindruckenden Sternenhimmel. Dann gibt es Abendessen (Suppe, Ziegen-Tajine und Fr├╝chte). Eigentlich w├Ąren wir jetzt schon m├╝de, aber es folgt noch ein Abendprogramm. Der junge Mann, der unser Gastgeber ist, ist ein echter Nachkomme der Tuaregs und so wird in der Mitte des Camps ein Lagerfeuer entfacht und dann werden die Trommeln hervorgeholt. Ein ├Ąlterer Franzose, der heute Abend noch mit seiner Frau zum Team hinzugestossen ist, beherrscht das Trommeln ziemlich gut und so werden spontane Trommel und Gesangs-Sessions abgehalten.Das geh├Ârt zur Kultur der Tuaregs. So hat man sich fr├╝her (vor den Zeiten des Fernsehens, Radios und Internets) Geschichten erz├Ąhlt. Wir plaudern noch etwas mit den Guides bis das Feuer erloschen ist und gehen dann schlafen. Es ist jetzt sehr kalt geworden. Wir ziehen alles an, was wir mitgebracht haben inkl. Thermounterw├Ąsche, aber h├Ątten wir uns nicht aneinanderkuscheln k├Ânnen, wir h├Ątten trotzdem gefroren. Die Nacht ist sehr still, nur einmal h├Âre etwas am Zelt kratzen. Was das wohl war? 

Advertisements

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  ├ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  ├ändern )

w

Verbinde mit %s