28. September 2012 Mesa Verde NP – Spruce Tree House

Es hat Hunger gegeben, so fahren wir zur Picnic Area des Parks und essen unsere Sandwiches. Danach begeben wir uns zum Museum, wo ein kurzer Weg runter zum frei zugänglichen Spruce Tree House führt. Die Lage dieses Cliff Dwellings ist nicht sonderlich spektakulär, eher etwas versteckt in einem Creek gelegen und da es so einfach zu erreichen ist, hat es natürlich sehr viele Leute. Aber es ist auch sehr gut erhalten. Etwas grösser als Balcony House mit sehr vielen Räumen und Fenstern zum Erkunden.Die Kivas sind noch oben geschlossen und man kann durch ein enges Loch in die dunkle Grube hinuntersteigen, was wir natürlich ausprobieren.Ganz schön dunkel hier unten!😟 In einem der Kivas scheint jedoch ein Squirrel zu hausen, es verschwindet husch, husch im Loch…😊. Auch diese Besichtigung ist absolut sehenswert und sehr spannend.Wer auch Zuhause gerne alte Ruinen und Burgen erkundet und dabei den Gedanken daran, wie das Leben wohl damals gewesen sein muss, freien Lauf lässt, wird auch hier begeistert sein! Nach dem Besuch des Museumsfahren wir danach die ganze Bergstrecke wieder zurück zum Eingang des Parks. Michael braucht ein kurzes Powernap auf einem Parking. Eine Stunde später erreichen wir wieder Cortez. Angesicht der Fahrstrecken sollte man für den Besuch des Nationalparks ab Cortez mindestens einen vollen Tag einberechnen, eine geführte Tour ist absolut empfehlenswert. In Cortez ist ein Grosseinkauf noch nötig, denn grössere Ortschaften folgen nun so bald nicht mehr. Erst nach 15 Uhr starten wir unsere Rückfahrt nach Bluff.Es folgt die gleiche langweilige Fahrt wie gestern und kurz nach 17 Uhr (Ortszeit, 1h Zeitverschiebung), erreichen wir Bluff, wo wir uns gegen den privaten Platz im Ort entscheiden und weiter zur Sand Island Recreation Area runter zum Fluss fahren. Der Sektor A ist fast voll, aber auch der Sektor B ist sehr schön, wenn auch weiter vom Fluss weg und näher an der Strasse.Wir wählen den Platz Nummer 12, der schön malerisch vor den Felsen und voll in der Sonne liegt. Nebenan lässt sich eine Gruppe Frauen nieder, welche eben vom Riverraften zurückkommen. Der Camping ist sehr einfach, nur mit sauberem Plumbsklo und Wasser muss man selber mitbringen. Nach dem Zeltaufstellen entfachen wir ein Feuerchen und es wird grilliert.Nach diesem ereignisreichen Tag sind wir ganz schön müde und weil mich die vielen Mücken wiedermal fast auffressen, verziehen wir uns trotz toller Abendstimmung früh in die Heia. Die Riverrafting-Ladys nebenan kichern noch ganz schön lange, was mich aber nicht weiter stört. Das schaurige Heulen von Kojoten mitten in der Nacht ist dann schon etwas Anderes…😰

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