Reise-Gedanken

„Das Leben wird nicht gemessen an der Zahl unserer Atemzüge, sondern an den Orten und Momenten, die uns den Atem rauben.“

Seit Jahren sind wir bekennende Weltenbummler, reisesüchtig im Sinne der Anklage. Wo andere lieber teure Kleider oder Schuhe kaufen, rauchen, sich ein Häusle bauen oder sonst ein teures Hobby pflegen, legen wir unser Geld für das auf die Seite, was wir am Liebsten tun: Reisen! Ganz nach dem Motto: Collect moments, not things!

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Valley of Fire (USA) 2012

So haben uns unsere Reisen schon in die verschiedensten Winkel dieser Erde geführt. Da ich auf Reisen Tagebuch schreibe und auch sehr gerne fotografiere, liegt es nahe auch etwas daraus zu machen. Bereits früher habe ich unsere Reisen (etwas handgestrickter, denn damals steckte das Blogen noch in den Kinderschuhen) auf dieser Reisewebsite www.c98.ch/reisen veröffentlicht.

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Sossusvlei (Namibia) 2009

Das Blogen habe ich dann auf unserer Weltreise entdeckt, unsere Erlebnisse findet ihr in diesem Blog: www.sunandflipflops.wordpress.com .

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Ostküste Australien Weltreise 2016/2017

Und weil dies so Spass gemacht habt, kommt ihr nun nach und nach in den Genuss unserer Reiseberichte ab 2012 in Blogform. Uns ist es eine schöne Erinnerung und dem einen oder anderen Leser vielleicht eine Planungshilfe oder ganz einfach ein „Fernweh-Zückerchen“! Viel Spass!

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Palmerie Agdz (Marokko) 2017

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2.11.2014 Elephant Feeding Botlierskop Game Reserve

Um 12 Uhr werden wir abgeholt. Auf geht’s hungrige Elefanten füttern😀! Man kann (natürlich unter Aufsicht) ganz schön nahe an die Tiere ran.

Und dann werden die zwei Männchen von uns mit Rüebli und Äpfeln gefüttert.

Wenn man fertig ist, muss man ihnen den leeren Kübel zeigen. Der jüngere, kleinere Elefant ist darüber aber so erbost, dass er danach mit dem Rüssel kräftig eines an den Kübel haut…😆

Für 140 Rand ein kurzes (ca. halbstündiges) aber tolles Erlebnis, bei dem man auch noch ein paar interessante Fakten über diese beeindruckenden Tiere mitnimmt. Dabei haben wir auch die Gelegenheit das Elefanten-Baby nochmals etwas zu beobachten.

Einfach unglaublich süss der Kleine!

Wir hätten ihm noch ewig zugucken können, aber wir müssen heute noch nach Wilderness weiterfahren.

2.11.2014 Morning Game Drive Botlierskop Game Reserve

Am Abend vorher hatten wir gemeldet, dass wir nur geweckt werden wollen, wenn es nicht regnet. Um 5.25 Uhr geht dann tatsächlich der Wecker. Etwas gequält schälen wir uns aus den warmen Lacken, hoffentlich lohnt es sich. Zumindest geht es Rücken und Bauch etwas besser und wegen der Kälte ziehen wir uns zusätzlich Thermounterwäsche an. Das Wetter ist immer noch trüb, aber Regnen tut es tatsächlich nicht. Bevor es los geht können wir an der Bar O-Saft und Muffins fassen. Als Erstes fahren wir heute zum Löwengehege. Unser Guide ist ein Namensvetter des Löwen, er heisst nämlich auch Chris.😆 Schon imposant dieser Kerl!

Wir fahren weiter und sehen so in etwa das Gleiche wie gestern, auch das Wetter ist leider nicht sonderlich besser. Das kleine Rhino zu beobachten begeistert mich jedoch immer wieder.

Und den Kaffee-Stop machen wir heute wunderschön direkt bei den Giraffen. Nun ist auch das Giraffenbaby da und es ist gar nicht scheu. Als wir aus dem Wagen steigen, kommt es sogar neugierig näher!

Die Giraffenmama bleibt aber ständig in seiner Nähe. Auch Bontebock-Antilopen galoppieren in der Nähe vorbei. Toll! Mittlerweile setzt uns die Kälte grausam zu, aber der Abstecher zu den Elefanten muss noch sein.

Auch hier stiehlt natürlich der Baby-Elefant allen anderen die Show😀. Wie er sich im Gestrüpp verfängt und unbeholfen versucht sich wieder zu befreien…😊Einfach göttlich zum Zuschauen!

Nach dem Morning Drive gibt es nun Frühstück. Es gibt eine grosse Auswahl an Säften, Früchten, Käse etc. Und man kann sich frisch Eierspeisen mit Beilagen zubereiten lassen. Sehr lecker! Nun sind wir auch wieder aufgewärmt. Endlich wird auch das Wetter etwas freundlicher. Gleich neben dem Holzsteg runter zum Parking entdecken wir noch eine kleine Schildkröte, die ebenfalls gerade frühstückt.

Nun müssen wir uns leider bereits wieder ans Packen und Auschecken machen. Alles inklusive (auch alle Aktivitäten und Getränke) hat uns dieser Aufenthalt hier etwas über 5000 Rand gekostet. Dies war jedoch ein Last Minute Special, welches sie mir auf meine Rückfrage hin preislich nochmals angepasst hatten. In Anbetracht meiner Rückenbeschwerden gestern hatten wir für je 250 Rand noch eine Massage dazugebucht. Wir werden um 11 Uhr abgeholt und die Rückenmassage war wirklich sehr relaxt und empfehlenswert! Danach sind wir bereit für unser letztes Highlight hier: Das Elephant Feeding!

1.11.2014 Game Drive im Botlierskop Game Reserve

Mit dem offenen Jeep fahren wir zuerst durch eine Ebene mit vielen Antilopen. Auch die Elefanten sind hier zuhause. Diese werden wir morgen noch besser kennenlernen.😊

Dann folgt eine üble und steile Schotterpiste auf eine Hochebene hinauf. Ein Wasserbock.

Ein Straussenpärchen.

Schon bald biegt unser Driver ab zum Löwengehege. Diese haben hier ein extra eingezäuntes 10 Hektar grosses Revier.

Das Game Reserve liegt zu nahe an Siedlungen und man will auch nicht, dass sie die anderen Tiere hier fressen. Das ist Chris, das Männchen. Daneben tigern hier auch 2 Weibchen der Absperrung entlang. Sie beobachten ganz genau den Strauss auf der anderen Seite.😆

Ich finde leider das Ganze hat hier etwas von einem Zoo. Das ist absolut nicht das Gleiche, wie diese Tiere in freier Wildbahn zu sehen. Schliesslich verlassen wir das Gehege wieder. Es windet übrigens recht stark und wir haben trotz dicker Jacke, Mütze und Decken, welche verteilt werden, ziemlich kalt. Wir sehen auch Kudus und Zebras

und dann in einer Talsenke drei Breitmaulnashörner. Vater, Mutter und Baby. Auch diese Kombination kommt in freier Natur eigentlich nicht vor. Das Baby ist aber sehr süss (als einziges musste es noch nicht sein Horn lassen) und wir kriegen sogar einen kurzen spielerischen Scheinangriff auf seinen Vater zu sehen.

Nach einem kurzen Trink- und Snackstop an einem zugigen, nicht gerade hübschen Ort unter Hochspannungsleitungen macht sich unser Guide Stefan noch auf die Suche nach Giraffen. Nach kurzer Irrfahrt haben wir sie gefunden, denn die Guides sprechen sich per Funk ab. Es sind 3 Giraffen, anscheinend mit einem Kalb, dass sich heute aber im Gebüsch versteckt.

Schliesslich kehren wir zurück zur Lodge, wo wir uns am Kaminfeuer wieder aufwärmen können, was auch bitter nötig ist. Wenigstens hatte es nie geregnet, auch wenn es ständig danach aussah. Ich bin ehrlich gesagt etwas enttäuscht (oder verwöhnt von Namibia?😋). Wir haben zwar viele Tiere gesehen, aber es war eher ein Abhacken des offensichtlichen Sichtungsprogramms. Und manche Tiere leben nicht wirklich frei, so fehlte irgendwie der Überraschungsmoment. Die Gegend wäre bei schönem Wetter wahrscheinlich hübsch, wenn auch nicht wirklich wild, man sieht immer irgendwelche Zäune, Häuser oder Stromleitungen. Eigentlich wäre das Gondwana Game Reserve meine erste Wahl gewesen, aber es war bereits ausgebucht. Vielleicht das nächste Mal? Unser Safari-Zelt jedoch ist wirklich sehr hübsch, leider ist es momentan zu kalt um auf der schönen Terrasse zu sitzen. Um 19 Uhr gibt es im Haupthaus dann Abendessen.

Es gibt eine Suppe (sehr gute Idee bei diesem Wetter) und eine kleine Vorspeise. Beides sehr lecker. Nach einem Salatbuffet gibt es verschiedenes grilliertes Wild zum Probieren. Michael versucht Krokodil und findet es schmecke ähnlich wie Rind. Leider kriege ich während dem Essen immer wie stärkere Rückenschmerzen. Und Michael hat mit dem Magen zu kämpfen. So eilen wir nach dem Essen zu unserem Zelt zurück. Hier hatte man uns während dem Abendessen die Heizdecken im Bett vorgeheizt, toller Service! Es ist jedoch weniger kühl als befürchtet, denn der Wind hat nachgelassen. Wir gehen sofort schlafen und hoffen, dass es uns morgen wieder besser geht.

1.11.2014 Botlierskop Game Reserve

Wir schlafen recht gut, nur verkneife ich mir den Toilettengang bis um 5 Uhr in der Früh, als es langsam hell wird. Dafür begrüsst mich dann ein Buntbock gleich auf der Wiese neben dem Toilettenhäuschen und ein Klippschliefer vor unserer Haustüre. So schön!

Da unser GPS für Schotterpisten generell wahnsinnig viel Zeit berechnet, können wir die Fahrzeit heute schlecht einschätzen und stehen somit früh auf. Wir fahren zur Reception zum Auschecken. Es regnet leicht. Wir fahren los und als wir das Gate beim Ausgang des Nature Reserve passieren, steht dort auf einem Schild:“Forget the key return?“. Mist, der Zimmer-Schlüssel ist tatsächlich noch in meiner Tasche. Endlich mal ein sinnvolles Schild am richtigen Ort😆! Wir können den Schlüssel hier bei der Parkwächterin lassen. Wir möchten heute den kürzesten und schnellsten Weg wählen, aber unser GPS will uns unbedingt zurück auf Teer bringen. Dies würde jedoch einen unmöglich langen Umweg bedeuten und so folgen wir ganz „old school“ den Strassenschildern nach Swellendam. Die Schotterpiste ist auch wirklich sehr gut und wir kommen rasch vorwärts. Kurz vor Swellendam (scheint recht hübsch zu sein) erreichen wir mit der N2 wieder Teer. Das Navi lotst uns dank GPS-Koordinaten am richtigen Ort ab der Autobahn und dann ist es bereits ausgeschildert. So erreichen wir um 11.30 Uhr nach nur 3 Stunden Fahrt bereits unser Ziel: das Botlierskop Game Reserve.

Wir werden gleich nett von Ranger Michael begrüsst. Wir können zwar unser Zimmer noch nicht beziehen, aber das Gepäck wird schonmal zum Zelt gebracht. Wir erhalten ein Willkommensgetränk nach Wahl und Michael zeigt uns alles hier und erklärt uns, wie unser Programm aussieht. Danach relaxen wir etwas auf der Terrasse, wo sich nun sogar die Sonne ab und zu blicken lässt.

Um 13 Uhr gibts einen Lunch, welcher inkludiert ist. Ein leckerer Dreigänger, nur schade, dass wir gar nicht so hungrig sind. Um 14 Uhr können wir dann Einchecken und werden mit einem Elektrokart zum Zelt Nr. 6 gebracht. Uns erwartet ein tolles, grosszügiges Zelt mit einem riesigen Himmelbett und dahinter, abgetrennt durch eine Plane, eine sehr schöne Badewanne und Aussendusche.

Vor dem Zelt hat es eine grosse Terrasse mit Ausblick.

Richtig Zeit um uns einzunisten haben wir aber nicht, denn um 15 Uhr startet bereits unser Game Drive. Wir nehmen den kurzen Fussweg zurück zum Hauptgebäude und sehen im Gestrüpp noch einen Monkey.

Aber unsere Schweizer Pünktlichkeit kommt uns wiedermal in die Quere. Wir hätten besser noch etwas länger die Monkeys beobachtet, denn wir sind die Ersten und müssen uns dann noch eine Weile gedulden bis alle 9 Teinehmer des Game Drives schliesslich eingetrudelt sind.

31.10.2014 Auf Pirsch im De Hoop Nature Reserve

Um 17 Uhr fahren wir mit dem Auto nochmals los zur Tierbeobachtung. Bonjour Monsieur Strauss.

Wir fahren an der Junction vorne nun rechts. Eine Buntbockmama mit Kleinem.

Die Strasse führt einem See mit vielen Wasservögeln entlang und endet dann an einem Gatter. Die Landschaft haut mich jetzt, im Gegensatz zu Koppie Alleen heute Mittag, nicht eben vom Hocker. Einmal springen vor uns aus dem Gebüsch zwei junge Strausse über die Strasse, es empfiehlt sich also nicht nur wegen dem Schotter langsam zu fahren.

Wahrscheinlich hätten wir uns die Fahrt sogar sparen können, denn am meisten gibt es definitiv rund um die Gebäude der De Hoop Collection zu sehen. Eine Elenantilope, auch Eland genannt, die grösste Antilopenart der Welt.

Und hier nochmals ein junger friedlich grasender Buntbock.

Es ist sehr windig und kühl geworden und so ziehen wir uns für das Abendessen (welches wir bereits beim Einchecken reservieren mussten) warm an. Wir haben auf 19 Uhr reserviert und das Restaurant befindet sich in Laufdistanz zu den Rondawels. Es gibt einen 3-Gänger im schönen Essraum und man kann immer zwischen zwei Varianten auswählen. Ich weiss nicht was los war, aber mein Hauptgang schien total missglückt. Michaels Thunfisch war ja noch o.k., aber es dauerte unendlich lange zwischen den Gängen. Das Ganze zog sich über 2 Stunden hin und wir sind vor Müdigkeit fast vom Stuhl gekippt. Die 200 Rand pro Person leider sicher nicht wert, andererseits wäre es uns zum Draussen selber kochen (es soll irgendwo hier eine Kitchen haben) und essen zu kalt gewesen. Danach laufen wir im Dunkeln der Strasse entlang (Stirnlampe nicht vergessen) zurück zu unserem Rondawel. Wir finden im Dunkeln die Abkürzung nicht mehr. Nach diesem erlebnisreichen, aber anstrengenden Tag können wir nun endlich schlafen gehen.😴

31.10.2014 De Hoop Collection Rondawel

Wir fahren zurück zur De Hoop Collection, eine Ansiedlung diverser Unterkunftsmöglichkeiten hier im Nature Reserve. Die frechen Baboons entern eben ein Wirtschaftsgebäude😆…

Nun können wir an der Reception die Schlüssel für unsere vorgebuchte Unterkunft abholen. Da ein Hüngerchen aufgekommen ist, lassen wir uns vom Restaurant ein Sandwich mit Salat für eher teure 140 Rand zusammenstellen. Dafür schmecken sie dann auch richtig gut. Wir fahren zu unserem Campsite Rondawel Nr.3 namens Hadedad.

Diese Rondavels sind wunderschön gelegen, direkt oberhalb von einem Fluss.

Direkt unterhalb wohnen Klippschliefer, welche alles andere als scheu sind.

Das Rondavel selber ist grosszügig und sauber, es riecht nur ein bisschen komisch. Wegen den frechen Baboons darf man nämlich die Türen und Fenster nicht offen lassen. Die würden nämlich alles rausräumen was nicht niet- und nagelfest ist.😄

Wir essen auf unserem Bänkli vor der Hütte unsere Sandwiches, den Rest verstauen wir für morgen in unserem kleinen Kühlschrank. Ich schreibe noch etwas Reisebericht und wir beobachten die Klippschliefer, deren Kot hier überall rumliegt (dementsprechend riecht es auch).

Dann gehen wir duschen. Die Toilette und die Dusche liegen etwas oberhalb, nicht weit von den Rondawels entfernt. Die Dusche ist eine Aussendusche, das ist immer ein tolles Erlebnis! Und es hat sogar Warmwasser. Im Zimmer selbst hat es ein Lavabo, Handtücher und eine Decke für kalte Nächte. Uns reicht das vollkommen, besonders wenn man dabei diese Aussicht geniessen darf!

31.10.2014 De Hoop Nature Reserve – Koppie Alleen

Wir erwachen früh um 6 Uhr. Michaels Fieber ist ein bisschen gesunken. Zwei Stunden später ist das Fieber noch etwas tiefer, das stimmt uns zuversichtlich. Kurz vor 9 Uhr hat er dann die 37°C-Marke geknackt und er beschliesst, dass es heute weitergehen kann. Um 9 Uhr kriegen wir ein Frühstück, welches gegenüber den bisherigen etwas abfällt (ausser man liebt deftigen Speck und Würstchen zum Frühstück😆). Dafür sieht man auch vom Frühstücksraum aus Wale. Wir können uns fast nicht losreissen!

Dann wird abgerechnet: Auch hier bezahlen wir 950 Rand für die Nacht. Der Service war ganz freundlich und auch wenn das B&B an und für sich nichts Besonderes ist, so ist seine Lage direkt am Meer jetzt während der Walsaison grandios!

Durch riesiges Farmland (Getreide und Schafe) geht es heute nach Bredasdorp. In der Ortschaft davor tankten wir unseren Wagen das erste Mal voll. Hier sind die Tankstellen (wie in Namibia) bedient, die Scheibe wird geputzt, man kann aber mit Karte bezahlen. 6 km nach Bredasdorp biegen wir in eine Schotterpiste ab. Diese führt nun nochmals 33 km durch Farmland bevor wir dann, nach nochmaligem Abbiegen, das Main Gate des De Hoop Nature Reserve erreichen, wo wir je 40 Rand Eintritt bezahlen. Diese Schotterstrasse führt uns nun auf die Dünen zu.

Wir haben nicht mehr als 2h hierher gebraucht, da wir dank 4×4 auch auf Schotter gut 80km/h fahren konnten. Jetzt im Park natürlich nicht mehr, denn wir sehen bereits auf der Zufahrt zur De Hoop Collection viele Antilopen und Baboons am Strassenrand.

Ein Buntbock.

Kurz vor den Dünen biegen wir rechts ab zu den Unterkünften der De Hoop Collection. An der Reception erfahren wir, dass wir erst um 14 Uhr einchecken können. So beschliessen wir der Empfehlung der Angestellten zu folgen und schon mal nach Koppie Alleen zu fahren. Der Weg den Dünen entlang (alles Schotter) zieht sich dann ziemlich, bis wir ein Parking Lot erreichen. Michael ist nun doch sehr müde und möchte lieber ein Nickerchen machen. So erkunde ich die Gegend alleine. Rasch sind die ersten Dünen erreicht und ich erklimme die Höchste davon.

Die Aussicht ist fabelhaft! Weisse Dünen vor blauem Himmel und blauem Meer, einfach herrlich!

Und links davon liegt, sehr malerisch gelegen, ein kleines kapholländisches Häuschen! Da muss ich hin!😀

Man kann auch von hier aus gut Wale beobachten, jedoch eher weit vom Ufer entfernt. Eine Gegend die sich für lange Strandspaziergänge empfehlen würde (denn gefährliche grössere Raubtiere hat es hier im Park keine)! Das Gebäude wird anscheinend heute als Toilettenhäuschen benutzt. Auch Duschen hat es hier.

Danach laufe ich noch etwas weiter bis zur ersten Bucht.

Es hat hier hübsche Tidal Pools. Bei entsprechendem Wetter könnte man auch Baden und Schnorcheln. Es gefällt mir sehr gut hier und ich hätte gerne noch mehr erkundet, aber ich muss wohl langsam wieder zurück zum Auto und zu Michael, bevor er eine Suchmeldung rausgibt😉…